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Software für Pflasterer: Aufmaß und Angebot
Die meisten Pflasterer kalkulieren abends. Aufmaß auf Papier, Fläche in Rechtecke zerlegt, Taschenrechner am Handy, danach die Übertragung nach Word oder Excel. Bei einem Hof geht das. Bei drei Aufträgen die Woche fällt daraus ein halber Tag unbezahlte Arbeit an — und gelegentlich ein Fehler, den Sie bezahlen.
Eine Software für Pflasterer soll genau das Stück zwischen Flächenform und Zahl im Angebot lösen. Alles andere ist Beiwerk.
Was so eine Software können muss
| Funktion | Warum sie zählt |
|---|---|
| Fläche mit Aussparungen und Bögen zeichnen | Papier und Excel erfassen nur die Endzahl, nicht die Form |
| Pflastersteine inklusive Verschnitt | ohne Reserve geht das Material in der letzten Reihe aus |
| Unterbauschichten in Tonnen | Sie bestellen Schotter, keine Kubikmeter auf dem Zettel |
| Randsteine ringsum, mit Reststücken | das Reststück aus der einen Ecke passt in die nächste |
| Paletten und Formatverhältnis | der römische Verband kommt im festen Verhältnis, nicht stückweise |
| Angebot als PDF mit QR-Zahlung | der Kunde bekommt ein Dokument, keine SMS mit einer Zahl |
Papier, Excel oder Software
Papier ist auf der Baustelle am schnellsten und zu Hause am schlechtesten. Die Übertragung ins Angebot ist dieselbe Arbeit ein zweites Mal, und beim Übertragen entstehen die meisten Fehler.
Excel ist gut bei Preisen und schlecht bei Geometrie. Eine Fläche mit Aussparung für den Baum oder mit einem Bogen an der Einfahrt rechnen Sie darin nur von Hand, und wie viele Schnitte das Verlegemuster macht, sagt es Ihnen gar nicht.
Software lohnt sich dann, wenn aus der gezeichneten Form ohne weiteres Abtippen Mengen und Angebot fallen. Kann sie das nicht, ist sie nur ein teureres Excel.
Wie Paving Planner das löst
Sie zeichnen die Fläche im 2D-Editor, samt Aussparungen und Bögen. Sie wählen Stein, Muster und die Stärken des Unterbaus. Daraus rechnet die App die Steine mit Verschnitt, die Paletten, die Tonnen Schotter und Sand, die laufenden Meter Randstein und die Reststücke, die sich anderswo verwenden lassen. Aus dieser Rechnung entsteht ein Angebot mit Positionen, Umsatzsteuer und QR-Zahlung. Der Kunde bekommt einen Link, öffnet das Dokument im Browser und kann es annehmen.
Wenn die Fläche auf Papier skizziert ist, fotografieren Sie sie mit dem Handy und die App versucht, den Umriss in den Editor zu übernehmen. Das ist eine Beta-Funktion, prüfen Sie das Ergebnis also immer nach.
Probieren Sie es an einem Auftrag aus. 14 Tage gratis, im Browser am Rechner.
Kostenlos testenWo beim Rechnen von Hand die Fehler entstehen
Es geht nicht darum, dass ein Pflasterer nicht rechnen könnte. Es geht darum, dass zwischen Aufmaß und fertigem Angebot fünf Übertragungen liegen und in jeder ein Fehler stecken kann. Das sind die, die man am häufigsten sieht:
- Fläche in Rechtecke zerlegt. Beim Bogen an der Einfahrt oder bei der Aussparung für den Baum wird geschätzt. Die Schätzung liegt fast immer unter der Wirklichkeit, weil man Ränder nach innen rundet.
- Verschnitt aus der Fläche statt aus dem Muster. Acht Prozent passen beim geraden Verband, bei Fischgrät sind sie zu wenig. Der Unterschied macht bei 50 m² eine Palette aus.
- Randsteine ohne Reststücke. Das Stück, das in der einen Ecke übrig bleibt, passt in die nächste. Von Hand verfolgt das niemand, also wird zu viel bestellt.
- Paletten durch Division. Der römische Verband kommt im festen Formatverhältnis. Wenn Ihnen zwei Steine des größten Formats fehlen, kaufen Sie eine ganze Palette mitsamt den beiden anderen Maßen.
- Übertragung ins Angebot. Der letzte Schritt, in dem Ziffern vertauscht werden. Der Kunde bekommt eine Summe, die Sie danach entweder halten oder erklären müssen.
Die Software streicht diese Schritte nicht, sie rechnet sie aus einer Quelle: der gezeichneten Form. Ändern Sie die Stärke des Unterbaus oder das Muster, rechnet sich alles auf einmal neu, das Angebot eingeschlossen.
Was die App nicht macht
Sie ist keine Buchhaltung und keine Lagerverwaltung. Sie macht keine Planungsunterlagen, keine Statik und keine Bestellungen beim Lieferanten. Sie ersetzt auch die Besichtigung nicht: die Stärken des Unterbaus und den Zustand des Untergrunds legt ein Mensch vor Ort fest, die App rechnet sie nur in Material und Geld um.
Gezeichnet wird am Rechner. Am Telefon wäre das eine Quälerei, und das sagen wir lieber gleich, als dass Sie es auf der Baustelle merken.
Passend dazu
Sehen Sie sich den Materialrechner für die schnelle Schätzung an, wie man Pflasterarbeiten kalkuliert und das Muster eines Angebots.
Häufige Fragen
Gibt es eine Software für Pflasterer und GaLaBauer?
Ja. Paving Planner ist eine Web-App für Pflasterer und GaLaBauer: Sie zeichnen die Fläche im 2D-Editor, die App rechnet das Material aus und stellt daraus ein Angebot als PDF mit QR-Zahlung. Sie läuft im Browser am Rechner, es ist nichts zu installieren.
Wozu eine Software, wenn Excel reicht?
Excel kann Preise, aber es zeichnet keine Fläche mit Aussparungen und Bögen und rechnet kein Verlegemuster in Steine und Schnitte um. Die meiste Zeit geht genau in diese Umrechnung von der Flächenform zur Menge — und die nimmt Ihnen die Software ab.
Was kostet so eine Software?
Jedes neue Konto bekommt 14 Tage den SOLO-Plan gratis und läuft danach auf dem kostenlosen START-Plan weiter. Bezahlpläne beginnen bei 9 € im Monat; die vollständige Preisliste steht im Preisbereich der Startseite.
Funktioniert das am Handy?
Flächen zeichnen ist Arbeit für den Rechner. Am Handy funktioniert das Hochladen eines Skizzenfotos und das Ansehen des fertigen Angebots, das der Kunde über einen Link öffnet.
Geschrieben von Michal Antal, Autor von Paving Planner. Die Zahlen im Text rechnet dieselbe App, mit der Pflasterer ihre Angebote erstellen. Zuletzt überprüft am 4. August 2026.