Rechner

Pflasterrechner: Material und Menge

Geben Sie die Maße der Fläche ein und Sie sehen sofort, wie viel Pflaster mit Verschnitt Sie brauchen, wie viele Paletten das sind und wie viel Schotter, Sand und Randsteine dazugehören. Das ist eine Überschlagsrechnung — das genaue Aufmaß aus der tatsächlichen Form übernimmt die App.

Maße der Fläche

Detaileinstellungen

Benötigtes Material

Fläche
20 m²
Pflaster mit Verschnitt
21,6 m²2 Paletten
Sandbettung
1,28 t
Schotter (Tragschicht)
5,1 t
Randsteine
18 Stk.
Richtpreis ab
2.500 €

Sie sind Pflasterer oder GaLaBauer? Machen Sie aus der Rechnung ein fertiges Angebot mit PDF und GiroCode.

Kostenlos testen

Wie die Pflastermenge berechnet wird

Die Grundlage ist die Fläche in m² (Breite × Länge). Dazu kommt der Verschnitt für Schnitte an Rändern und Bögen — üblich sind 5–10 %, voreingestellt 8 %. Das Ergebnis wird auf Paletten umgerechnet (eine übliche Palette Pflaster 60 mm deckt rund 10,8 m² ab). Unter das Pflaster gehört der Unterbau: eine Bettung aus Sand 2/5 oder 4/8 in 3–5 cm und eine Schottertragschicht 0/32 in 20–40 cm; die Tonnen ergeben sich aus Schichtdicke und Rohdichte (Sand ~1,6 t/m³, Schotter ~1,7 t/m³). Randsteine werden nach Stück gerechnet — aus dem Umfang, aufgerundet auf volle Meter. Der Richtpreis „ab“ geht vom Komplettpreis pro m² aus (Material und Arbeit); in Deutschland liegt er meist bei 80–150 €/m², je nach Unterbau, Größe der Fläche und Verlegemuster.

So rechnet der Rechner das MaterialVier Schritte: Fläche aus den Maßen, acht Prozent Verschnitt dazu, Umrechnung auf Paletten zu 10,8 m² und Umrechnung des Schichtvolumens in Tonnen mit 1,7 t/m³ für Schotter und 1,6 t/m³ für Sand.SO WIRD GERECHNETSo rechnet der Rechner das Material1FlächeBreite × Länge,Randsteinlänge2Verschnitt+8 % für Schnittean den Rändern3Palettengeteilt durch 10,8 m²,aufgerundet4TonnenVolumen × 1,7 Schotter,1,6 SandDieselben Formeln laufen im Rechner und in der bezahlten App – sie können nicht auseinanderdriften.
Vier Schritte, die der Rechner für Sie erledigt

Warum eine Schätzung noch kein Aufmaß ist

Dieser Rechner geht von einem Rechteck aus. Die tatsächliche Fläche ist selten eines: die Einfahrt hat einen Bogen, um den Baum bleibt eine Aussparung, eine Seite läuft am Haus entlang und die andere am Zaun, der nicht parallel dazu steht. Eine Schätzung aus dem Rechteck ist deshalb immer nur ein Rahmen für die Materialbestellung, keine Grundlage für ein verbindliches Angebot.

Der zweite Unterschied ist das Verlegemuster. Der Rechner setzt pauschal 8 % Verschnitt an, was bei geraden Verbänden passt. Bei Fischgrät unter 45 Grad und beim römischen Verband wird rundherum geschnitten und der tatsächliche Bedarf liegt höher. Die genaue Zahl kommt erst aus der Tesselation, also aus der Aufteilung konkreter Steine auf der konkreten Form.

Das dritte Thema sind die Randsteine. Hier werden sie aus dem Umfang aufgerundet. In der Praxis wandert das Reststück aus einer Ecke an den Anfang der nächsten Seite, der tatsächliche Verbrauch liegt also niedriger. Genau daran lässt sich sparen, aber nur wenn jemand die Reststücke im Blick behält.

So prüfen Sie die Schätzung nach

Eine schnelle Kontrolle, die die meisten Zahlendreher auffliegen lässt: Fläche mal Schichtdicke in Metern mal Rohdichte. Bei 50 m² und 20 cm Tragschicht sind das 50 × 0,20 × 1,7, also 17 Tonnen Schotter. Wenn der Lieferant von fünf Tonnen spricht, stimmt irgendwo die Dicke nicht.

Bei Paletten gilt: verkauft werden ganze. Siebzehn Quadratmeter mit Verschnitt ergeben zwei Paletten, auch wenn ein Drittel der zweiten übrig bleibt. Dieses Drittel ist Ihre Reserve für Reparaturen in fünf Jahren — werfen Sie es nicht weg.

Die Randsteine sind hier aus dem Umfang auf volle Meter aufgerundet, was für die Bestellung auf der sicheren Seite liegt. Beim Verlegen wandert das Reststück aus einer Ecke an den Anfang der nächsten Seite, der tatsächliche Verbrauch liegt also etwas niedriger. Auf größeren Flächen lässt sich genau daran sparen, aber nur wenn jemand die Reststücke im Blick behält.

Häufige Fragen

Wie viele Pflastersteine gehen auf einen Quadratmeter?

Das hängt vom Steinformat ab: bei 20×10 cm sind es 50 Stück pro m², bei 10×10 cm rund 100 Stück. Der Rechner arbeitet in m², den Stückverbrauch müssen Sie also nicht selbst ausrechnen.

Wie viel Schotter und Sand gehören unter das Pflaster?

Üblich ist eine Schottertragschicht 0/32 in 20–40 cm und darüber eine Bettung aus Sand oder Splitt in 3–5 cm. Der Rechner rechnet die Tonnen aus Schichtdicke und Rohdichte (Sand ~1,6 t/m³, Schotter ~1,7 t/m³).

Warum überhaupt Verschnitt einrechnen?

Beim Schneiden an Rändern und Bögen geht ein Teil der Steine verloren. Üblich sind 5–10 % Reserve (voreingestellt 8 %). Bei verwinkelten Formen setzen Sie lieber mehr an.

Ist die Berechnung genau?

Es ist eine Überschlagsrechnung aus Fläche und Umfang. Das genaue Aufmaß aus der tatsächlichen Form — mit Verlegemuster, Bögen, Aussparungen und Randsteinen nach Stück — macht Paving Planner, und daraus entsteht direkt das Angebot.

Geschrieben von Michal Antal, Autor von Paving Planner. Die Zahlen im Text rechnet dieselbe App, mit der Pflasterer ihre Angebote erstellen. Zuletzt überprüft am 4. August 2026.