Preisliste

Preisliste für Pflasterarbeiten 2026

Richtpreise für Pflasterarbeiten (Pflasterer, im Garten- und Landschaftsbau auch GaLaBauer; Richtwerte, Stand 2026): Pflastersteine verlegen 30–60 €/m² je nach Leistungsumfang, Unterbau 35–55 €/m², Randsteine 25–45 €/lfm, Schneiden 12–18 €/m. Ihre konkreten Sätze richten sich nach Region, Zuschnitt der Fläche und Ihren eigenen Kosten.

Richtsätze für die Arbeit

Pflaster verlegen (einfache Fläche)30–40 €/m²
Pflaster verlegen (komplette Leistung)40–60 €/m²
Unterbau (Aushub + Schichten)35–55 €/m²
Randsteine setzen25–45 €/lfm
Pflaster schneiden12–18 €/m

Die Preise sind Richtwerte aus öffentlichen Preislisten deutscher Betriebe — nehmen Sie sie nicht als verbindlichen Satz, sondern als Rahmen für Ihr eigenes Angebot.

Richtpreise für PflasterarbeitenÜbliche Spannen: Pflaster verlegen 30 bis 60 Euro pro m², Randsteine 25 bis 45 Euro pro laufendem Meter, Schneiden 12 bis 18 Euro pro Schnittmeter, Unterbau 35 bis 55 Euro pro m² und eine Komplettausführung 80 bis 150 Euro pro m².SÄTZE 2026Richtpreise für PflasterarbeitenEuro, Einheit je Zeile (m², lfm, m)0255075100125150Pflaster verlegen30–60 €/m²Randsteine, gesetzt25–45 €/lfmSchneiden12–18 €/mUnterbau mit Aushub35–55 €/m²Komplettausführung80–150 €/m²Die Spannen sind Richtwerte. Den eigenen Satz aus Jahreskosten und abrechenbaren Stunden ableiten.
Übliche Preisspannen auf dem deutschen Markt

Woher Ihr Satz kommt

Die Spanne in der Tabelle ist der Markt, nicht Ihr Preis. Ihr Satz ergibt sich daraus, was Sie ein Arbeitstag kostet und wie viele Meter Sie an diesem Tag tatsächlich schaffen. Das geht in drei Schritten und kostet einmal im Jahr eine Stunde:

  1. Jahreskosten zusammenrechnen. Versicherungen und Beiträge, Fahrzeug samt Abschreibung, Maschinen und ihre Reparaturen, Trennscheiben und Verbrauchsmaterial, Telefon, Steuerberatung, gegebenenfalls Miete für Halle oder Lager. Das ist Geld, das auch in einem Monat abfließt, in dem Sie keinen Meter verlegen.
  2. Abrechenbare Tage schätzen. Ein Jahr hat rund 250 Arbeitstage. Ziehen Sie Urlaub, Feiertage, Regen- und Frosttage, Besichtigungen, Materialbestellungen und Büroarbeit ab. Die reale Zahl liegt deutlich niedriger als erwartet, und genau dieser Schritt entscheidet am meisten.
  3. Teilen und Gewinn aufschlagen. Kosten geteilt durch abrechenbare Tage ergibt, was ein Tag einbringen muss, damit Sie bei null sind. Erst über dieser Zahl beginnt die Marge.

Den Tagessatz rechnen Sie über die Leistung auf den Quadratmeter um. Wenn Sie mit einem Helfer 25 m² am Tag verlegen und der Tag 1.400 € einbringen muss, kostet das reine Verlegen 56 €/m². Schaffen Sie 40 m², sinkt dieselbe Zahl auf 35 €/m². Das ist fast die ganze Spanne aus der Tabelle oben — und der Grund, warum dieselbe Arbeit bei zwei Betrieben weit auseinanderliegt, ohne dass einer davon überzieht.

Ihre Leistung müssen Sie nicht schätzen, es reicht, sie einmal zu messen. Notieren Sie bei drei Aufträgen Fläche und Arbeitsstunden, dann haben Sie eine eigene Zahl statt einer übernommenen.

Was separat abgerechnet gehört

Der Quadratmetersatz deckt das Verlegen ab, nicht alles drumherum. Diese Posten gehören eigenständig ins Angebot, sonst zahlen Sie sie aus der Marge:

  • Schneiden. Wird nach der tatsächlichen Schnittlänge abgerechnet, nicht nach der Fläche. Bei Bögen und Fischgrät sind das keine Meter, sondern Dutzende Meter.
  • Bodenabfuhr. Bei 50 m² und 30 cm Aushub fahren Sie rund 15 m³ weg. Container und Transport sind ein eigener Posten.
  • Lieferung und Handtransport. Wenn der Lkw nicht an die Fläche rankommt, werden Paletten mit der Karre umgesetzt — Zeit, die niemand sieht.
  • Zuschlag für kleine Flächen. Maschinentransport und Rüstzeit sind bei 15 m² fast dieselben wie bei 60 m². Entweder Mindestauftragswert oder höherer Satz pro m².
  • Aufwendiges Muster. Römischer Verband und Fischgrät verlegen sich langsamer und machen mehr Verschnitt. Die App rechnet mit 8 % Reserve, bei diagonalen Mustern setzen Sie besser 10 % an.

Eigene Sätze festlegen

Gehen Sie von den realen Kosten aus (Material, Anfahrt, Maschinen, Zeit) und schlagen Sie die Marge auf. Bei kleinen und verwinkelten Flächen setzen Sie einen höheren Quadratmetersatz oder einen Pauschalpreis an — dort fallen mehr Schnitte und mehr Rüstzeit an. In der App hinterlegen Sie Ihre Preise einmal und die nächsten Angebote übernehmen sie automatisch.

Hinterlegen Sie Ihre eigenen Sätze und lassen Sie die App daraus ein Angebot mit Positionen und QR-Zahlung bauen.

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Diese Seite betrachtet die Sätze von Ihrer Seite aus. Wenn Sie etwas anderes brauchen: die Kalkulation eines ganzen Auftrags führt Sie vom Aufmaß bis zur Marge, was Pflastersteine den Kunden kosten zeigt den Preis von der anderen Seite des Tisches, die Unterschiede zwischen Hof, Gehweg und Zufahrt erklären, warum der Quadratmeterpreis nach Flächenart schwankt, und das Muster eines Angebots zeigt das fertige Dokument.

Häufige Fragen

Was verlangt man für das Verlegen von Pflastersteinen?

Übliche Sätze für das reine Verlegen liegen bei 30–40 €/m² auf einfachen Flächen und 40–60 €/m² für die komplette Leistung mit Aufmaß, Bettung abziehen, Verfugung und Abrütteln. Passen Sie den Preis an Zuschnitt der Fläche und Region an.

Wie wird der Unterbau abgerechnet?

Aushub, Verdichtung und Tragschicht werden üblicherweise mit 35–55 €/m² abgerechnet (ohne zusätzliche Erdarbeiten). Bodenabfuhr und größere Aushübe rechnen Sie separat ab.

Was kosten Randsteine und das Schneiden?

Randsteine setzen 25–45 €/lfm (Material und Arbeit), Pflaster schneiden 12–18 €/m je nach Stärke und Aufwand. Rechnen Sie den Schnitt nach der tatsächlichen Schnittlänge ab, nicht nach der Fläche.

Pauschalpreis oder Preis pro m²?

Pro m² ist bei einfachen Flächen übersichtlich; bei verwinkelten oder kleinen Flächen geben Sie besser eine Position je Posten an, damit Schnitte, Randsteine und Anfahrt gedeckt sind. Kunden schätzen es, wenn sie sehen, woraus der Preis besteht.

Geschrieben von Michal Antal, Autor von Paving Planner. Die Zahlen im Text rechnet dieselbe App, mit der Pflasterer ihre Angebote erstellen. Zuletzt überprüft am 4. August 2026.